Wirtschaftliche Lage Die spanische Volkswirtschaft hat nach drastischen Einbrüchen durch die Krise und einer leichten Erholung 2011 seit dem 4. Quartal 2011 wieder ein rückläufiges Wachstum und erwirtschaftete 2011 ein BIP von 1.073,3 Milliarden Euro. Besonders von der Krise betroffen sind der Wohnungsbau, der zu Spitzenzeiten jährliche Wachstumsraten im zweistelligen Bereich aufwies, sowie auch der Automobilsektor, der von Januar bis Dezember 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 17,7 Prozent bei Neuzulassungen von PKW verzeichnete. Der Abschwung hat erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigung: Die Arbeitslosigkeit, die 2007 auf 8,2 Prozent zurückgegangen war (zum Vergleich 1994: 24,2 Prozent) beträgt aktuell 22,85 Prozent (5,2 Millionen Arbeitslose) erhöht. Nachdem die Staatsverschuldung von 2001 bis 2007 von 56 Prozent auf 36,2 Prozent zurück gegangen war, betrug die Verschuldungsquote im 3. Quartal 2011 66 Prozent. Das Haushaltsdefizit betrug 2011 8,5 Prozent. Quelle: Auswärtiges Amt Wirtschaftlicher Background mit Prognose (jährliche Veränderung in %)
Jahr | Wirtschaftswachstum | Arbeitslosenquote | 2007 2008 2009 2010 2011
| 3,6 0,9 -3,7 -1,0 0,7
| 8,3
11,3
18,0 20,1 21,0
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Quelle: DHK Deutsche Auslandshandelskammern Aktuelle Länderbonität (lt. Institutional Investor's Magazine) | Rang 2010 | 2011 | Bonitäts- index | Veränderung 1 Jahr | | 44 | 42 | 67,3 | -0,6 | Bewertungsskala: Rang 1 (bester) - 173 Bonitätsindex: von max. 100 absteigend | Quelle:DHK Deutsche Auslandshandelskammern
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