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Donnerstag, 16. August 2018

Vertrauensschaden

Der Einsatz einer Vertrauensschadenversicherung schützt Ihr Unternehmen vor der Gefahr von Wirtschaftskriminalität. Bei z.B. Mitarbeiterbetrug sichert sie Ihre Existenz.

Am folgenden Szenario erkennen Sie den Nutzen der Vertrauensschadenversicherung:

Angelika M. ist Buchhalterin eines mittelständischen Unternehmens mit über 50 Mio. Euro Umsatz. Durch die Spielsucht ihres Mannes steckt die Familie schon seit langem in finanziellen Schwierigkeiten. Ihren Kollegen ist das "Problem" bekannt, doch keiner wundert sich, dass sich Angelika M. dennoch hochwertigen Schmuck und Reisen leisten kann. Erst nach Jahren, durch den Fortgang von Angelika M. und einen Personalwechsel fällt auf, dass sie laufend Geldbeträge auf eigene Konten überwiesen hat. Ihr Vorgesetzter Theodor P. ist erstarrt, als er von diesem Betrug erfährt. Angelika M. genoss sein volles Vertrauen. Oftmals zwischen Tür und Angel und mit den Gedanken bereits im nächsten Termin, unterschrieb er Schecks, mit denen Angelika M. Beträge zwischen 1.000 und 15.000 Euro auf eigene Konten überwies. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 280.000 Euro. Das Unternehmen reicht Klage gegen Angelika M. ein. Nutzlos, im Laufe des Verfahrens stellt sich heraus, dass Angelika M. hoch verschuldet ist und den Schadensersatzansprüchen ihres ehemaligen Arbeitgebers nicht gerecht werden kann.

Die Vertrauensschadenversicherung schützt Unternehmen vor diesem Risiko. Sie sichert Vermögensschäden aus Betrug ab und zahlt, wenn der Täter namentlich ermittelt und dessen Haftung nachgewiesen ist oder wenn Strafanzeige gestellt wurde und die Annahme hoch ist, dass der Schaden durch eine Vertrauensperson vorsätzlich verursacht wurde.

Unabhängig vom Tatbestand Angelika M., leitet das Unternehmen das Verfahren gegen Theodor P. ein. Er hat im Rahmen seiner Position die Sorgfaltspflicht fahrlässig missachtet und ist somit nach dem GmbH-Gesetz mit seinem privaten Vermögen haftbar. Theodor P. hat eine D&O-Versicherung abgeschlossen. Vor Jahren riet ihm sein Makler zum Abschluss der Police.

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Eine Vordeklaration zur 
Vertrauensschadenversicherung
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Die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Viele Vergehen bedroht die finanzielle Sicherheit. Neben den in § 74c Abs.. 1 Nr. 1-6 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) aufgeführten Straftaten fallen unter die Wirtschaftskriminalität alle Delikte, die folgende Merkmale aufweisen:

  • Die Tatbegehung erfolgt im Rahmen tatsächlicher oder vorgetäuschter wirtschaftlicher Betätigung
  • über die Schädigung von Einzelnen hinaus wird das Wirtschaftsleben beeinträchtigt oder die Allgemeinheit geschädigt
  • die Aufklärung erfordert regelmäßig besondere kaufmännische Kenntnisse.

Insolvenzstraftaten, Betrug und Untreue im Anlage- und Finanzierungsbereich sowie im Zusammenhang mit Kapitalanlagen und wettbewerbswidrige Absprachen von Unternehmen zählen zu den häufigsten Betrugsdelikten. Darüber hinaus verdeutlichen Insiderhandel und Kursmanipulationen an den Börsen, wettbewerbswidrige Absprachen von Unternehmen oder das betrügerische Anbieten von unseriösen Anlageobjekten am „Grauen Kapitalmarkt“, die große Bandbreite der Wirtschaftskriminalität.

"Der stetige Wandel ist die einzige Konstante unserer Zeit."