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Donnerstag, 16. August 2018

D&O

Die Bereitschaft, Manager aufgrund von Fehlentscheidungen in Anspruch zu nehmen, ist deutlich gestiegen. Schon leichte fahrlässige Handlungen gelten als Verschulden, für die Geschäftsführer und leitende Angestellte unbeschränkt und mit dem gesamten Privatvermögen haften. Absicherung der privaten Existenz bietet die Directors & Officers-Versicherung. Sie schützt Sie als Entscheidungsträger gegen den Vorwurf, Entscheidungen nicht sorgfältig genug getroffen zu haben.

Sorgen Sie für den Erhalt Ihres privaten Vermögens bzw. erwägen Sie, ob das Unternehmen die D&O-Versicherung für die leitenden Mitarbeiter abschließt. Ihre Vorteile:

a) Sie schützen sich gegen den Vorwurf fahrlässigen
     Handelns.

Beispiel:
Nach der Gesetzeslage sind Organmitglieder zu Schadenersatzzahlungen für Vermögensschäden verpflichtet, die durch Missachtung ihrer Sorgfaltspflicht entstanden sind. Grundsätzlich wird das Verschulden vermutet. Der Entscheider muss selbst beweisen, dass er sich pflichtgemäß verhalten hat. Die D&O-Versicherung prüft die Haftpflichtfrage und wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

b) Sie schützen Ihre private Existenz und sparen Kosten.

Beispiel:
Der Vorwurf des fahrlässigen Handels von Seiten des "eigenen" Unternehmens ist berechtigt. Ein Anspruch auf Schadenersatz besteht. Die Directors & Officers-Versicherung übernimmt die Entschädigung und zugleich die Kosten der Verteidigung.

Handeln Sie sicher. Was eine D&O-Versicherung umfassen muss, damit Sie optimal geschützt sind, erläutern wir Ihnen gerne und jederzeit unverbindlich. Oder fordern Sie hier weitere Informationen an.

Eine Vordeklaration
zur D&O-Versicherung (6)
finden Sie hier

Die Immo AG hat zahlreiche Tochtergesellschaften. Eine davon zählt 100 Mitarbeiter und soll liquidiert werden. Der Geschäftsführer der GmbH verhandelt mit den Mitarbeitern über deren Abfindungen. Dabei erhalten diejenigen Mitarbeiter, die weiterhin im Konzern beschäftigt werden, eine Abfindung von 50.000 Euro wegen der mit dem Wechsel des Arbeitgebers verbundenen Umständlichkeiten.
Die Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, erhalten eine Abfindung von durchschnittlich 150.000 Euro. Nach der Abwicklung der Gesellschaft stellt sich heraus, dass die Abfindungsverträge der Mitarbeiter, die weiterhin im Konzern beschäftigt sind, aufgrund eines Formfehlers unwirksam sind.

Das Arbeitsgericht entscheidet, dass auch diesen Mitarbeitern ein Abfindungsbetrag in voller Höhe von 150.000 Euro zusteht. Dies ergibt eine Mehrbelastung von fünf Millionen Euro, die bei Vermeidung des Formfehlers nicht entstanden wäre. Für diesen Fehler ist der Geschäftsführer gemäß § 43 GmbH-Gesetz verantwortlich, da er im Rahmen seiner kaufmännischen Pflichten zur Einholung von Rechtsrat verpflichtet gewesen wäre. Der Fall ist im Rahmen einer D&O-Police versichert.

Quelle: Manager Magazin, 23.12.2004

"Der stetige Wandel ist die einzige Konstante unserer Zeit."